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Grilltrends für die Sommersaison 2012

30.04.2012

Besonders dem Süden der Republik bescherten die letzte Tage ungeahnte Hitzerekorde, von teilweise frotstigen temperaturen ging es binnen weniger Tage auf stellenweise über 30 Grad. An den Tankstellen schichten sich statt Scheibenreiniger mit Frostschutz plötzlich dutzende Packungen Holzkohle und Einmalgrills und selbst an den Badeseen waren schon einige Mutige im Wasser zu beobachten. Kurzum: Es darf wieder gegrillt werden, ein guter Zeitpunkt einmal einen Blick auf die aktuellen Grilltrends des Jahres 2012 zu werfen.

Der erste Trend des Jahres betrifft das Anzünden des Grills und ein Problem, das viele kennen: Bei einem spontan einberufenen Grillabend ohne lange Planung im Voraus, ist oft die Zeit knapp. Ein auf herkömmliche Weise mit Grillanzündern oder Spiritus (Vorsicht!) angezündeter Grill braucht oft eine gute Stunde, oder bei Briketts sogar länger, bis die optimale Grilltemperatur erreicht ist und alle Kohlen mit einer feinen Ascheschicht bedeckt sind. Wer zu früh loslegt, riskiert zu niedrige Temperaturen und produziert dementsprechend Trockenfleisch statt Grillgut das außen knusprig und innen saftig ist.

Hier hilft ein Anzündkamin, ein ebenso einfacher wie cleverer kleiner Helfer, der sich den allseits bekannten Kamineffekt zu nutze macht. Sehr empfehlenswert ist hier z.B. der Weber Rapidfire, der seinem Namen alle Ehre macht und in weniger als 30 Minuten für die perfekte Glut sorgt, selbst bei Briketts. Ein Sack mit 2,5kg findet bequem Platz, genug für einen schönen Kugelgrill in Standardgröße. Vorbei die Zeiten in denen man den Grill geföhnt hat oder ein angestaubter Blasebalg mit Nebenluft für Muskelkater in den Oberarmen sorgte. Weiterer angenehmer Nebeneffekt: Weniger Rauch, was kritische Nachbarn sicher wohlwollend bemerken werden.

Der zweite große Trend betrifft das Grillgut. Früher konnte man sich mit eingeschweißten Nackensteaks mit grüner und roter Marinade und einer Packung Würstchen positiven Feedbacks sicher sein, heute ist aber ein bischen mehr Innovation gefragt. Wer etwas auf sich hält mariniert, wenn überhaupt, selbst und es darf auch durchaus mal etwas anderes als nur Halsgrat vom Schwein auf den Grill. Wie es geht zeigen anschaulich Bücher wie die Weber Grillbibel, wohl das Standardwerk, geschrieben vom amerikanischen Grillpapst und Standford Absolventen Jamie Purviance. Clever und lecker bedeutet keinesfalls enormen Aufwand oder komplizierte Rezepte, sehr hilfreich auch die vielen Tipps damit das Fleisch so wird, wie es soll: Nicht trocken, nicht roh, sondern saftig und lecker. Absolut lesenswert.

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